Bernhard-Varenius-Schule Hitzacker Herzlich willkommen!
Bernhard-Varenius-Schule HitzackerHerzlich willkommen!

Abschied in liebevoller Atmosphäre

Die Bernhard-Varenius-Schule in Hitzacker verabschiedete 47 Jugendliche mit Abschlusszeugnissen – Alicia Reichert schaffte eine 1,3

Auszeichnungen für die besten Zeugnisse bei der Abschlussfeier der Bernhard-Varenius-Schule in Hitzacker erhielten Laura Scharlipp (von links), Malte Nelson, Merle Thierfeldt, Joana Kemper, Ronja Bothur, Alicia Reichert und Esther Sandring. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Friedrichheim in Hitzacker wurden zudem Jaimy Adamski und Laura Fuhrhop geehrt.
Foto: D. Boick

 

Hitzacker. Ein Kosename für die Schulleiterin, viele Umarmungen, zahlreiche persönliche Worte sowie ein paar gerade noch unterdrückte Tränchen zeigten bei der Abschlussfeier der Bernhard-Varenius-Schule (BVS) Hitzacker am Freitag nicht nur, wie emotional der Abschied von der Schule für viele Jugendliche sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer war. Die liebevolle Atmosphäre in der Schulaula verdeutlichte, wie sehr sich Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte während ihrer fünf oder sechs Jahre an der BVS gegenseitig ans Herz gewachsen waren. Wie wichtig dieser Tag für die Jugendlichen war, zeigte sich auch daran, dass sich die jungen Leute für ihren letzten Schulbesuch besonders schick gemacht hatten: die Mädchen in festlichen Kleidern, die Jungen mindestens mit Anzughose und Hemd.

 

Stolz auf Zeugnisse

Schulleiterin Sabrina Lumpe und ihre Kolleginnen und Kollegen verabschiedeten 47 Jugendliche. Alle von ihnen bekamen zusätzlich zum Abschlusszeugnis individuelle Geschenke und hörten persönliche Worte. Frauke Wendeler hatte für alle Abschlussschüler ihrer 9c zudem Ableger von Klassenkaktus Robert mitgebracht. Klassenlehrerin Stefanie Stut sang für ihre 10a einen Song. Auch die Jugendlichen übergaben Geschenke und Blumen. Elias Beier bedankte sich als einer der Schülerredner bei den Lehrkräften dafür, „dass Sie an uns glauben“. Zum Abschluss seines Rückblicks auf die Schulzeit mit Klassenfahrten und vielen lustigen Anekdoten sagte er: „Wir sind stolz darauf, dass wir unsere Abschlusszeugnisse in den Händen halten.“

 

Von den 47 Abschlussschülerinnen und -schülern der Haupt- und Realschule schafften 13 den erweiterten Realschulabschluss, der ihnen den Besuch des Gymnasiums ermöglicht. Die beiden besten von ihnen sind Alicia Reichert mit der Durchschnittsnote 1,3 und Esther Sandring, die eine 1,5 geschafft hat. Den Realschulabschluss legten 15 Schülerinnen und Schüler ab. Den Hauptschulabschluss nach Klasse zehn bekamen zwei Jugendliche, den Hauptschulabschluss nach Klasse neun 13 Jungen und Mädchen. Vier Jugendliche bekamen den Förderschulabschluss.

 

Auszeichnungen für beste Noten

Schulleiterin Lumpe zeichnete neben Alicia Reichert und Esther Sandring auch diejenigen aus, die die besten Abschlusszeugnisse in den anderen Klassen bekommen haben: Hauptschule (HS) Klasse 9: Laura Scharlipp (1,9), Malte Nelson (2,0) und Merle Thierfeldt (2,0); HS Klasse 10: Joana Kemper (1,9) und Ronja Bothur (2,0). Ein Geschenk für besonderen ehrenamtlichen Einsatz im Friedrichheim in Hitzacker erhielten zudem Jaimy Adamski und Laura Fuhrhop.

 

Ein eigenes Parkplatzschild hat nun die Schulleiterin. Die Elternvertreterinnen dankten ihr damit, dass sie und ihr Kollegium den Jugendlichen nicht nur Wissen vermittelt haben, sondern sie auch gut begleitet haben. Auf dem Schild in Form eines Autokennzeichens steht „Mama Lumpe“ – was mehr als ein Spitzname ist, den die jungen Leute der Schulleiterin gegeben haben, sondern ein Kosename.

 

Die Schulabgängerinnen und Schulabgänger

9c: Roman Imtiaz, Hitzacker; Fabian Arndt, Hitzacker; Casper Leon Krüger, Seybruch; Emily Valentina Sieling, Hitzacker; Laura Scharlipp, Riekau; Leonie Müller, Zernien; Malte Nelson, Wustrow; Angelia Samia Schley, Wustrow; Marvin-Pascale Laschke, Dannenberg; Evgeny Bukovskyi, Hitzacker.

 

10a: Peet Just; Arne Warnecke, Dannenberg; Esther Sandring, Hitzacker; Maurice Reimann, Hitzacker; Jaimy Alissya Paige Adamski, Ventschau; Elias Beier, Jameln; Mike Fergert, Dannenberg; Laura Fuhrhop, Wietzetze; Cedric Jung, Quickborn;

Leonie Pohl, Dannenberg; Finn Witte, Hitzacker; Elias Schreiber, Zernien; Laurin Lorenz, Hitzacker; Orgito Balavija, Hitzacker; Nico Möglich, Hitzacker; Alicia Reichert, Lüchow; Mina Dorogi, Waddeweitz; Ayline Scheffel, Tießau; Bryana Cristina Canas Guerreiro, Niestedt; Leonie Bölke, Dannenberg; Maria Kostikova, Hitzacker.

 

10b: Ole Raffael Voß, Nebenstedt; Shawn Gallas, Hitzacker; Ben Arfmann, Tramm; Ronja Bothur, Schmarsau; Tim-Luis Friese, Seerau/Hitzacker; Nana Fuglsang, Prisser; Frank Schweitzer, Hitzacker; Merle Thierfeldt, Hitzacker; Anna-Lena Zarthe, Wietzetze; Lara Mönch, Hitzacker; Kimberly Mader, Hitzacker; Joana Thorborg, Dannenberg; Artur Tytarenko, Dannenberg; Timo Felgner, Stoetze; Mark Chornomorov, Hitzacker; Levin Tayler Weich, Lüchow; Joana Kemper, Schmarsau; Kilian Schwarz, Neu Darchau; Madeleine Wasser, Dannenberg; Shirin Naemi Mehesen, Hitzacker; Anna-Lena Zarthe, Wietzetze.

 

EJZ vom 20.06.2026 - https://www.ejz.de

VON DETLEF BOICK

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Spanisch-WPK 9/10 reist nach Barcelona

 

Wir, der WPK Spanisch 8/9 der Bernhard Varenius Schule Hitzacker, sind für sechs Tage nach Barcelona geflogen. Am Montag um 13:30 haben wir uns gemeinsam an der Schule getroffen und wurden zum Flughafen nach Hamburg gebracht. Voller Vorfreude setzten wir uns in den Flieger und waren 2,5 Stunden später in Barcelona. Mit der U-Bahn fuhren wir ins Hostel, quatschen noch zusammen und gingen dann, nach einem kurzen Kakerlaken-Schreck, schlafen.

 

Am nächsten Tag erkundeten wir die Stadt. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg Richtung Strand und bewunderten dabei die wunderschönen Häuser und Gassen. Nach einer kurzen Erholung im Hostel fuhren wir mit einer Seilbahn, und konnten über ganz Barcelona schauen. Mittwoch sahen wir besonders viel. Vormittags schauten wir uns eines von Gaudis Bauwerken das Casa Batlló, ein riesiges, wunderschön gebautes Haus, an. Dann hatten wir Freizeit und teilten uns auf: die einen gingen zu einem riesigen Flohmarkt in der Nähe unseres Hostels, die anderen ruhten sich lieber ein bisschen aus oder gingen in die Stadt. Wir waren sehr stolz uns so gut alleine in Barcelona zurechtzufinden und trafen uns pünktlich um 19:00 Uhr an der Sagrada Familia. Die Sagrada Familia ist, wie wir über den Audioguide erfuhren, ein weiteres enormes und bewundernswertes Bauwerk des Architekten Antoni Gaudi und wird seit dem 18ten Jahrhundert bis in die Gegenwart gebaut. Die riesige Kirche beeindruckte uns mit den vielen Türmen und den so genau überlegten Bedeutungen in jedem Baustein sehr, und ist einen Besuch wert. Den Abend verbrachten wir getrennt: Die einen gingen leckere Pizza und Eis essen, andere hatten noch nicht genug und wollten die Stadt und den Strand am Abend kennenlernen. Beide Gruppen hatten einen schönen Abend.

 

Am darauffolgenden Tag hatten wir vormittags Freizeit und gingen in der Stadt gemeinsam shoppen. Mittlerweile waren wir eine sehr harmonische Gruppe und verstanden uns super. So konnten wir uns auch gut absprechen und warteten geduldig, wenn es bei der einen Person in einem Laden mal länger dauerte. Am Nachmittag hatten wir Tickets für den Park Güell. Dieser Park ist ebenfalls ein Bauwerk Gaudis und wir gingen in Kleingruppen hindurch, genossen die Aussicht und die Palmen und hatten traumhaftes Wetter. Den Abend verbrachten wir entspannt, gingen gemeinsam einkaufen, lachten und redeten. Auch den Billardtisch hatten wir mittlerweile für uns entdeckt und fragten regelmäßig auf Spanisch an der Rezeption nach dem Equipment. An unserem letzten ganzen Tag wollten ein paar von uns den Strand noch mal richtig ausnutzen. Andere verbrachten die Zeit in der Stadt und so hatten alle einen schönen Vormittag. Auch das Meer ließen wir nicht unangetastet und trauten uns hinein. Aus unterschiedlichen Richtungen trudelten wir nacheinander im Camp Nou, FC Barcelonas Stadion, ein und schauten und hörten uns begeistert die Geschichte des Vereins an.

 

Den letzten Abend wollten wir noch einmal gemeinsam genießen und machten uns ganz entspannt auf den Weg in die Stadt. Besonders lange hielten wir uns in einem Second-Hand-Laden auf und berieten uns gegenseitig. Mit leeren Händen gingen wir hier auf jeden Fall nicht aus. Irgendwann setzte bei uns allen der Hunger ein und wir machten es wie echte Spanier und suchten uns einen netten Platz mitten im Gewusel und aßen Pizza, Sushi oder beides. Nebenbei unterhielten wir uns oder spielten Spiele. Aus dem Lachen gar nicht mehr rauskommend schlenderten wir ins Hostel und hatten nach einer kleinen Auseinandersetzung mit dem Rezeptionisten einen lustigen, letzten Abend und begannen unsere Koffer zu packen. In den Samstag starteten wir entspannt und fuhren mit der Metro, die wir im gesamten Urlaub viel nutzten, ein letztes Mal an den Strand. Gestärkt machten wir uns mit unseren Partnerlook-I-Love-Barcelona- Shirts auf den Weg zum Flughafen und können auf eine lustige und tolle Kursfahrt mit vielen neu gesammelten Erfahrungen und Eindrücken zurückblicken.

 

Wir bedanken uns auch bei unseren Eltern, die uns diese Fahrt erst ermöglicht haben. Besonderen Dank an die Fahrer zum und vom Flughafen. Auch für großzügige Spenden möchten wir uns besonders bei der Sparkasse bedanken sowie bei dem Fitnessstudio Vitalis, Buch und Musik und  der Firma Heins. Und ein großer Dank geht natürlich an Frau Vollmer und Frau Lindner, die uns die 6 Tage begleitet haben und die gesamte Fahrt organisiert und ins Leben gerufen haben.

 

April 2026

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HUGO-CUP 2026

(in Bardowick)


Turnierbericht

Was für ein Turnier. Was für eine Mannschaft. Was für ein Tag!

Vorrunde

Schon im ersten Spiel gegen die OBS Bardowick 2 setzten wir direkt ein klares Zeichen. Mit einem souveränen 4:0 ließen wir keinen Zweifel daran, dass wir heute etwas vorhatten. Cedric eröffnete den Torreigen, Leon legte nach, Leonard erhöhte – und Cedric setzte mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt. Ein ungefährdeter Sieg, starke Kombinationen und eine konzentrierte Defensive – der perfekte Start ins Turnier!


Im zweiten Spiel wartete mit der IGS Kreideberg ein deutlich härterer Gegner. Es war ein intensives, ausgeglichenes Spiel mit vielen Zweikämpfen. Beide Teams schenkten sich nichts. Zwar unterliefen uns einige Fehlpässe, doch wir nahmen das körperliche Spiel an und hielten dagegen. Am Ende war es ein hart erkämpfter 1:0-Sieg – weitere drei wichtige Punkte waren gesichert!


Gegen Marienau stand im dritten Spiel vor allem die Defensive im Fokus. Wir ließen kaum etwas zu, standen kompakt und verteidigten diszipliniert. Nach vorne erspielten wir uns zwar eine gute Möglichkeit, spielten diese jedoch nicht clever genug zu Ende. So blieb es beim 0:0 – ein leistungsgerechtes Unentschieden.


Im vierten Vorrundenspiel trafen wir auf das Gymnasium Bleckede. Es entwickelte sich ein sehr umkämpftes Spiel. Wir hatten Schwierigkeiten, uns sauber aus der Abwehr zu befreien, und trafen nach Ballgewinnen zu oft die falschen Entscheidungen. Konter wurden nicht klug genug ausgespielt. Trotzdem erspielten wir uns Chancen auf den Ausgleich. Doch ein Distanzschuss führte zum einzigen Gegentor der gesamten Vorrunde – ein Schuss, bei dem der Schütze nicht genug Druck auf den Ball bekam und der durchaus haltbar war. Am Ende verloren wir knapp mit 0:1.

Doch durch den direkten Vergleich mit der IGS Kreideberg zogen wir trotzdem in die Endrunde ein!


Halbfinale – jetzt wurde es richtig ernst. Gegner war die Oberschule Salzhausen, die sich als spielstark und technisch stark präsentierte. Cedric brachte uns mit einem sehenswerten Distanztreffer mit 1:0 in Führung. Doch nach einem Abspielfehler im Mittelfeld kassierten wir ebenfalls durch einen Distanzschuss den Ausgleich zum 1:1. Spannung pur! Es ging ins Elfmeterschießen. Die Nerven lagen blank. Leon verschoss, Cedric traf sicher, Orgito hatte kein Glück, Laurin verwandelte eiskalt – und dann kam Kilian. Auch er übernahm Verantwortung und verwandelte zum entscheidenden 3:2!


Riesiger Jubel, pure Emotionen – ENDSPIEL, wir kommen!!!


Und dann war es soweit: Finale. Wieder gegen das Gymnasium Bleckede. Die Chance zur Revanche. Und was dann passierte, war einfach unglaublich: Nach nur 16 Sekunden spielten wir eine traumhafte Kombination – Maurice vollendete eiskalt zum 1:0! Ein Start nach Maß! Danach war es ein Kampf. Mit unglaublich viel Leidenschaft verteidigten wir jede Aktion. Wir hielten unsere Positionen, kommunizierten stark auf dem Platz – vor allem Kilian pushte das Team immer wieder lautstark. Jeder warf alles rein. Jeder kämpfte für jeden. Jeder gab 100 Prozent. Als der Schlusspfiff ertönte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr: TURNIERSIEGER!!!


Nach Platz 3 im vorletzten Jahr und Platz 2 im letzten Jahr haben wir es dieses Mal endlich geschafft – der verdiente Turniersieg!


Natürlich wurde dieser Erfolg gebührend gefeiert: Als Mannschaft gingen wir gemeinsam zu McDonald’s, weil wir das Turnier gewonnen haben – ausgegeben von unseren Lehrern Herrn Manthey und Herrn Hänchen.

An dieser Stelle wollen wir uns ganz herzlich bei Herrn Manthey und Herrn Hänchen bedanken – für die Organisation, für ihre Unterstützung und für die lustige Zeit, die wir heute hatten. Es ist immer wieder schön gewesen! Was für ein Team. Was für ein Zusammenhalt. Was für ein Tag, den wir niemals vergessen werden! ?⚽?

 

Welche Bedeutung hat die Lokalzeitung in Zeiten von zunehmenden Fake News? Darüber sprach EJZ-Redaktionsleiterin Daniela Muchow mit Schülern und Schülerinnen der Bernhard-Varenius-Schule in Hitzacker. Foto: L. Franke

 

EJZ-Newsclass zeigt, wie Falschmeldungen zu entlarven sind

 

Im Rahmen eines Schulprojekts besuchte Redaktionsleiterin Daniela Muchow die Bernhard-Varenius-Schule in Hitzacker. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Schüler Desinformation erkennen und damit umgehen sollten

 

Hitzacker. Wie erkennt man Fake News? Was kann man gegen Desinformation tun? Welche Rolle kann dabei die Lokalzeitung spielen? Darüber sprach EJZ-Redaktionsleiterin Daniela Muchow mit Schülern und Schülerinnen der Bernhard-Varenius-Schule Hitzacker. Die Acht- bis Zehntklässler wollten beispielsweise wissen, ob EJZ auch schon mal Fake News, also Desinformationen, verbreitet habe oder ob der Redaktion irreführende Informationen "untergeschoben" wurden.


Sachverhalte prüfen, sorgfältig arbeiten

Letzteres geschehe durchaus, erklärte die Redakteurin. Aber es gehöre zur journalistischen Pflicht, alle Sachverhalte auf ihre Wahrheit zu prüfen und beim Verfassen von Artikeln sorgfältig zu sein. Sollte es dennoch zu einer fehlerhaften Berichterstattung kommen, werde diese korrigiert, erklärte Daniela Muchow. Die Artikel auf ejz.de würden mit einem entsprechenden Hinweis versehen, in der Printausgabe erscheine eine Korrekturmeldung. Das sorge für Transparenz und diene der Glaubwürdigkeit. Und es unterscheide den Qualitätsjournalismus deutlich von Kräften, die bewusst alternative Fakten oder Desinformationen verbreiteten, um entweder Aufmerksamkeit oder eine politische Stimmung erzeugen zu wollen.


Fake-Video mit Löwenbaby im Sportwagen

Da Fake News durch mehr oder weniger große Anteile von Wahrheitsgehalt glaubwürdig erscheinen, ist es vor allem in den sozialen Netzwerken nicht immer leicht, eine Nachricht als falsch zu identifizieren. Die zunehmende Verfügbarkeit von KI-Programmen ermöglicht es im Grunde jedem, ein Video zu kreieren und mit hoher Reichweite zu verbreiten. Die EJZ-Redaktionsleiterin zeigte den Schülern und Schülerinnen zur Veranschaulichung ein vermeintlich in Bremen aufgenommenes Video, das ein Löwenbaby während der Fahrt im Fußraum eines BMW zeigte, und was die Kolleg/innen des Tagesschau-Faktenfinders dazu herausgefunden hatten. Nämlich, dass das Video mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in der Hansestadt gedreht wurde, sondern die Bestandteile aus verschiedenen Quellen stammten. Den Jugendlichen gab Daniela Muchow den Tipp, genau hinzuschauen und kritisch zu sein. Sie sollten recherchieren, ob es weitere und seriöse Quellen zu einer Nachricht gebe. Sie empfahl auch eine Rückwärtssuche von Bildern im Internet. Diese könne Aufschluss darüber geben, ob das Foto womöglich aus einem anderen Zusammenhang stamme und zweckentfremdet wurde. Und zu guter Letzt: Meldungen, bei denen sie nicht sicher seien, sollten sie nicht weiterleiten, sondern die Kette unterbrechen.


Schule und EJZ wollen auch künftig kooperieren

Das Gespräch mit der EJZ-Redaktionsleiterin fand im Rahmen eines laufenden Zeitungsprojektes an der Schule statt, dass Lehrerin Luisa Franke betreut. Verschiedene Klassenstufen erhalten dafür über mehrere Wochen jeweils die Montags- und Mittwochsausgabe der EJZ, lesen die Artikel und machen sich mit dem Thema Zeitung und Medien vertrauter. "Ich hatte den Eindruck, dass die Schüler und Schülerinnen im direkten Austausch viel für sich mitnehmen konnten und ihr kritischer Geist etwas geweckt wurde", sagte die Lehrerin nach dem Vortrag. Die Zusammenarbeit von Schule und EJZ-Redaktion soll in dieser Form wiederholt und im besten Falle fester Bestandteil im Schuljahresverlauf sein.

 

EJZ vom 01.12.2025 - https://www.ejz.de

Daniela Muchow

 

Entlassfeier der BVS: "Wunderbare junge Menschen"

36 Schülerinnen und Schüler feierten das Ende ihrer Schulzeit an der Bernhard-Varenius-Schule in Hitzacker

Für besondere Leistungen in ihrer Schulzeit geehrt: Gesine Schulz (von links) für ihr soziales Engagement, Kamilla Tytarenko als Viertbeste, Larissa Schulz als Zweitbeste, Elias Host als Jahrgangsbester und Justus Hafemann als Drittbester sowie für herausragende sportliche Leistungen.
Foto: O. Schöllhorn

 

Hitzacker. Und dann war er endlich da, der letzte Schultag. Der Freitagmorgen wurde für die 36 Absolventen und Absolventinnen der Bernhard-Varenius-Schule in Hitzacker noch einmal aufregend. Das lag nicht zuletzt am festlichen Rahmen, in dem die Verabschiedung in der voll besetzten Aula der Haupt- und Realschule zelebriert wurde. So richtig viele Anlässe sich richtig schick zu machen, hatten die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen bis dahin ja noch nicht gehabt. Die Erkenntnis: Kleider machen Leute. Ob in Abendkleidern, mit aufwendigen Frisuren und etwas Make-up oder in Anzügen, Kombinationen mit Westen und sauber geputzten Schuhen sahen die Teenager so erwachsen aus, wie sich die meisten von ihnen wohl ohnehin schon lange gefühlt haben, nur dass das diesmal auch die Lehrer und Familien zugeben wollten. Die Entlassungsfeier ist allein darum etwas mehr als nur die Verabschiedung von Absolventinnen und Absolventen. Für sie ist diese Feier ein wichtiger Meilenstein in ihrem Leben. Zumal fast alle von ihnen nun einen Haupt-, Realschulabschluss oder gar einen erweiterten Realschulabschluss in der Tasche haben.

 

"Auf uns"

Mit Gesang wurden die Schulabgänger zu Beginn der Feier beim festlichen Einzug begrüßt. "Auf Euch" sangen Eltern, Großeltern und Lehrkräfte zur Musik von Andreas Bouani, dessen Hymne "Auf uns" zu diesem Anlass kurzerhand umgetextet worden war. Aber es war nicht nur dieses Lied, das Schulleiterin Sabrina Lumpe sichtlich bewegte, als sie ihr Grußwort an die Anwesenden richtete. "Wunderbare junge Menschen", würden nun in einen neuen Lebensabschnitt starten, sagte sie. Für die Schule sei die Entlassfeier ein Moment voller Stolz und auch einer, der ein wenig das Herz drücke. Sie würdigte die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und betonte die Bedeutung der Werte Durchhaltevermögen, Freundschaft, Mut und Neugierde. Wer das beherzige, könne auch Stürmen im Leben widerstehen. Sie verwies auf die Erkenntnis von Pipi Langstrumpf: "Der Sturm wird stärker? Na und, ich auch!"

 

Zurechtfinden in der Welt

"Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden", resümierte die Direktorin, bevor sie das Mikrofon an die Klassenlehrer der Abschlussklassen weiterreichte. Für die Schülerinnen und Schüler der 10 a fand Klassenlehrerin Marina Müller liebvolle, persönliche Beschreibungen ihrer Stärken und Eigenarten, bevor jedes einzelne der lang ersehnten Abschlusszeugnisse seinen Adressaten erreicht hatte. Laura Karsties-Jung und ihr Kollege Joachim Ducke nahmen vor der Zeugnisübergabe das Publikum mit auf die Abschlussfahrt nach Prag. In einem "Dialog" reduzierten die beiden Klassenlehrer mit einigem schauspielerischem Talent die Zugfahrt der 10 b auf die aktuellen jugendtypischen Slangausdrücke von Erstaunen, Ablehnung und Überraschung – sehr zur Freude all jener, die nicht an dieser Klassenfahrt teilgenommen haben. Erwähnenswert bleibt die Erkenntnis, dass mit der Abschlusszeugnisübergabe eine plötzliche Distanzverschiebung zwischen SuS (Schülerinnen und Schüler) und dem Lehrkörper einhergeht.

Für die Schülerinnen und Schüler bedankten sich Danijel Mitrovic und Manuel Dütschler für die 9 b, Pauline Gebert und Gesine Schulz für die 10 a und für die 10 b Amy-Lou Cordes und Larissa Schulz bei Lehrkräften, ihren Eltern, Freunden und Klassenkameraden für deren Unterstützung, das entgegengebrachte Vertrauen und die gemeinsam verbrachte Zeit. Sie blickten auf die gemachten Erfahrungen zurück und brachten ihre Erwartungen für die eigene Zukunft zum Ausdruck. Dass dabei auch der Umgang mit ChatGPT eine Rolle spielte, dürfte tatsächlich ein Beweis sein, wie sehr die Schulabgänger/innen den Rat ihrer Rektorin bereits verinnerlicht haben: Was immer die Welt in Zukunft bringt – man muss es nicht alles verstehen, sich aber immer in der Welt zurechtfinden.

 

Die Schulabgänger und Schulabgängerinnen der BVS

Klasse 9b: Manuel Dütschler, Ben Gradowski, Danijel Mitrovic.

Klasse 10a: Pauline Gebert, Elias Gebert, Juri Merlin Fritsche, Leo Heins, Josephine Kiszkiel, Robin Langer, Ben Joris Marx, Anna Maria Nelson, Nico Netzel, Johannes Schöllhorn, Lysann Schneider, Gesine Schulz, Mathis Trapp, Kamilla Tytarenko.

Klasse 10b: Ida Bartel, Amy-Lou Cordes, Conner Cüppers, Moritz Deistler, Elias Gebert, Alessio Genull, Justus Hafemann, Elias Host, Peer Jülich, Maya Jopek, Jonna Jopek, Nicolas Merke, André Münzel, Lilly Pingel, Mason Schwendemann, Arved Stehr, Larissa Schulz, Selma Talg, Simon Wiegrefe.

 

EJZ vom 20.06.2025 - https://www.ejz.de

Olaf Schöllhorn

 

Tag der offenen Tür 2025

 

Einmal im Jahr öffnen wir unsere Türen ganz weit, um den Viertklässlern, deren Eltern und allen anderen Interessierten, unsere Schule zu zeigen. So auch am Samstag, den 26.04.2025

 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei den zahlreichen Besuchern für das große Interesse am diesjährigen Tag der offenen Tür bedanken und hoffen, dass euch und Ihnen der Besuch Spaß gemacht hat und viele Informationen und Eindrücke mitgenommen werden konnten. Wir haben uns sehr über die vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Schule gefreut.


Ein großes Dankeschön geht außerdem an alle SchülerInnen, ElternvertreterInnen, LehrerInnen, unsere Hausmeister sowie alle hier nicht genannten fleißigen Helferinnen und Helfer, die diesen sehr gelungenen Tag an der Bernhard-Varenius Schule durch viel Engagement erst ermöglicht haben.


Eröffnet wurde unser buntes Programm durch einen musikalischen Auftritt der Jahrgänge 6 und 8. Im Anschluss startete die Ralley durch unser Schulgebäude, bei dem die Kinder fleißig Stempel für die anschließende Tobola sammeln konnten. Neben Schulführungen, Spielestationen und Experimenten, konnten sich die Besucher auch Ausstellungen vom Archäologischen Zentrum und Werkstücke unserer SchülerInnen ansehen und sich über die Angebote der Nicolas-Born-Bibliothek sowie unseren Förderverein informieren.

 

 

Auch unser neuer Schul-Onlineshop stellte sich vor (siehe Foto unten). Im Rahmen des Wahlpflichtkurses Textiles Gestalten entstand die Idee, einheitliche T-Shirts, Hoodies uvm. mit einem modernen BVS Logo zu gestalten. Den Link zum Shop finden Sie hier: BVS ONLINESHOP

 

 

Zum Abschluss des Tages, zeigte sich ein besonderes Strahlen bei den Gewinnern unserer Ralley-Tombola. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen unterstützenden Betrieben und Unternehmen: Famila, Vielanker Brauhaus, Wasser Verband Dannenberg-Hitzacker, Buch und Musik Hitzacker, Eiscafé Venezia Hitzacker, Archäologisches Zentrum Hitzacker.

 

Nicht vergessen möchten wir auch die ehemaligen Schüler_innen und Lehrer_innen, die uns an diesem Tag besucht haben und damit auch nach einigen Jahren ihre Verbundenheit mit ihrer „alten“ Schule zum Ausdruck gebracht haben.

 

Hitzacker, April 2025

Die strahlende Siegerin: Anna Jorina Drude von der Bernhard-Varenius-Schule Hitzacker hat den Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs gewonnen. Foto: S. Goertz

 

Mit „Holundermond“ zum Sieg

 

VON SARAH GOERTZ
Anna Jorina Drude ist die beste Vorleserin im Kreisgebiet
 
Schreyahn. Nach der Siegerehrung fiel Anna Jorina Drude ihrer Mutter mit einem glücklichen Quietschen in die Arme. Sie hat sich am Mittwoch beim Kreisentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs im Künstlerhof Schreyahn gegen sechs weitere Sechstklässler/innen durchgesetzt. Die Jugendlichen hatten sich zuvor an ihren Schulen als beste Vorleser/innen hervorgetan. Anna Jorina Drude besucht die Bernhard-Varenius-Schule in Hitzacker und hatte dem Publikum aus Eltern, Großeltern und Geschwistern zunächst eine Szene aus Jutta Wilkes Kinderbuch „Holundermond“ vorgelesen.
Eine schwierige Aufgabe hatten die Teilnehmenden im zweiten Teil des Wettbewerbs: Denn dann mussten die Mädchen und der Junge aus einem Buch vorlesen, das ihnen unbekannt war. In diesem Jahr: „Aliya und die unendliche Stadt“ von Laila Rifaat. Die Fantasygeschichte erscheint erst im kommenden Monat – keiner der Teilnehmenden hatte also einen Vorteil. Das war Julia Zieker von der Lüchower Alten-Jeetzel-Buchhandlung, die den Entscheid ausrichtete, besonders wichtig. „Aliya und die unendliche Stadt“ erzählt die Geschichte der elfjährigen Aliya, die erfährt, dass sie aus einer Familie von Zeitreisenden stammt und die diese Welt nun vor einem bösen Magier bewahren muss. Anna Jorina Drude ging die Herausforderung souverän an – von der leichten Aufregung aus der ersten Runde war nichts mehr zu spüren. Vor allem über die Zitate hauchte sie den Figuren ausdrucksstark Leben ein.
Lange hatte sich die Jury – Buchhändlerin Sigrid Ley, Angela Hinz von der Lüchower Samtgemeindebücherei, Gabriele Lindner von der Nicolas-Born-Bibliothek in Hitzacker, Britta Gansebohm als Leiterin des Künstlerhofs Schreyahn und Stipendiatin Feliz Macahis – zurückgezogen, bevor sie die Entscheidung verkündete.
„Ihr habt das wirklich toll gemacht“, sagte Julia Zieker. „Das erfordert echt viel Mut“, lobte sie nicht nur die Siegerin, sondern auch Rena Miersen (Jeetzel-Oberschule Lüchow), Runa Wendland (Gymnasium Lüchow), Emily Pietsch (Fritz-Reuter-Gymnasium Dannenberg), Hannah el Karsheh (Nicolas-Born-Schule Dannenberg), Rike Schulz (Drawehnschule Clenze) und Leonard Wilkens (Elbauenschule Gartow).

 

 

EJZ vom 03.03.2025 - https://www.ejz.de

Sarah Goertz

Erster Platz für 6b

 
Dannenberg/Hitzacker. Die Klasse 6b der DRK-Wendlandschule Dannenberg gewann mit ihrem selbst produzierten Film „Nur ein kleines Samenkorn“ den ersten Platz bei der Heide-Wendland-Filmklappe in der Kategorie „Kita bis Klasse 6“. Die Schüler Michel Strathusen und Henrik Gausmann von der Bernhard-Varenius-Schule Hitzacker erzielten mit ihren Trickfilmen den zweiten Platz. Die preisgekrönten Filme entstanden im Kunstunterricht und Wahlpflichtkurs „Film“.
 

EJZ vom 30.12.2024 - https://www.ejz.de

fwk

Flagge – beziehungsweise Kreuz – zeigen

 

 

Wir freuen uns, dass das leuchtende, gelbe- und magentafarbene Holzkreuz mit der Aufschrift „Kreuz ohne Haken - Für Vielfalt“ unseres festen Kooperationspartners der Gruppe „beherzt“ nun symbolisch an unserer Schule hängt.

Mittlerweile in der vierten Runde wird in den neunten und zehnten Klassen ein Workshop in GSW angeboten, in dem die Schülerinnen und Schüler über die Gefahren informiert werden, die von völkischen Siedlern ausgehen. Sie erhalten zum Themenschwerpunkt "Extremismus vor Ort" einen Einblick in die verschiedenen Gruppierungen der völkischen Siedler und ihre Strukturen, Symbole und Codes.

 

Hitzacker, November 2024 - L. Franke

Umweltschutz Schulkinder der BVS leisten Nothilfe für Moorfrösche

 

An der Lüchow-Dannenberger Elbe ist die Population mehrerer Amphibienarten nahezu zusammengebrochen

 

Dieser Teich war im Rahmen den Rotbauchunken-Projekts saniert und für Amphibien wieder bewohnbar gemacht worden. Nun sollen dort auch Moorfrösche wieder laichen. Aufn.: R. Groß

 

  Penkefitz. Sie sind noch sehr klein, so groß wie ein Fingerglied etwa. Und sie sind hellbraun: Hunderte junge Moorfrösche tummeln sich in den drei großen weißen Plastikeimern, die die zehn Schülerinnen und Schüler der Bernhard-Varenius-Schule (BVS) Hitzacker über die Wiese an der Elbe zwischen Penkefitz und Landsatz schleppen. In zwei Teichen sollen die Jungtiere ausgesetzt werden – um die Moorfroschpopulation in der Elbtalaue vor dem Erlöschen zu bewahren.
Denn die vergangenen Jahre mit der teilweise extremen Trockenheit haben den Amphibien und allen voran den Moorfröschen stark zugesetzt. Ihre Laichgewässer trockneten aus und ihre Lebensräume, feuchte Wiesen, verdorrten, sodass die Population stellenweise um 99 Prozent zurückging, mancherorts sogar komplett erlosch. Jetzt ist ein großes Rettungsprogramm für den Moorfrosch angelaufen, und im Rahmen eines Bildungsprojektes wurden nun die ersten 1000 eigens dafür aufgezogenen Jungmoorfrösche in der Elbtalaue ausgesetzt.

 

Die zehn Schülerinnen und Schüler, die Biologielehrer Hannes Lesch für das Projekt begeistern konnte, waren mit großem Eifer bei der Sache. Aufn.: R. Groß

 

„Vom Ei zum Frosch“ heißt das Projekt, das BVS-Biologielehrer Hannes Lecht gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue und Amphibien-Experten des Unternehmens Amphi Consult ausgearbeitet hat. Bei einer ersten Exkursion vor zehn Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler einige Teiche im Elbvorland nach Moorfrosch-Laich abgesucht, um ihn einzusammeln und die Frösche unter sicheren Bedingungen aufzuziehen. „Dabei haben wir aber leider keinen Laich gefunden, wir mussten ihn später anderenorts einsammeln, in der Nähe von Splietau, an der Tauben Elbe und nahe Damnatz“, erläutert Ute Thiergärtner von Amphi Consult. Es sei gar nicht so leicht, ganz gezielt Moorfrosch-Laich einzusammeln, da sich die Laichballen der hier vorkommenden Froscharten stark ähneln. „Wir haben das dann nach Gehör gemacht, nur dort Laich entnommen, wo ausschließlich die Rufe von Moorfröschen zu hören waren“, erklärt Thiergärtner. Anschließend war der Laich auf dem Gelände von Amphi Consult ausgebrütet und die Jungfrösche so weit aufgezogen worden, bis sie nun ausgesetzt werden konnten.

 

Sobald die Moorfrösche alle ihre Beine haben, verlassen sie ihr Laichgewässer und leben an Land – in den Teich kehren sie erst zurück, wenn sie sich fortpflanzen wollen. Aufn.: R. Groß

Viele Molchlarven, viele Käfer


Doch vorher muss man sichergehen, dass die Teiche beziehungsweise die sie umgebenden Wiesen auch für Moorfrösche geeignet sind. Die BVS-Schülerinnen und -Schüler ziehen dafür mitgebrachte Kescher durch das Wasser. „Dabei geht es weniger um die Jungfrösche, die wir jetzt aussetzen, sondern bereits um die nächste Generation“, sagt Ute Thiergärtner. Die Jungfrösche würden eh in den nächsten Tagen das Gewässer wieder verlassen, um auf der Wiese auf Nahrungssuche zu gehen und dort Fliegen, Asseln, Würmer und Spinnen zu jagen. Bei der Untersuchung der Teiche gehe es darum, ob dort möglicherweise zu viele andere Tiere leben, die dem Moorfroschnachwuchs, sei es als Laich oder als Kaulquappe, gefährlich werden können. Etwa Libellenlarven, Gelbrandkäfer oder auch Fische.

 

Vor dem Einsetzen der Jungmoorfrösche in die Teiche untersuchten die Bernhard-Varenius-Schüler diese auf ihre Eignung als Moorfrosch-Laichgewässer. Aufn.: R. Groß

Fische finden die Schülerinnen und Schüler keine, aber Käfer und Insektenlarven jede Menge. Und Molchlarven, etwa vom Kamm- und vom Teichmolch. Die, erzählt Biolehrer Lech, fressen aber vor allem Mückenlarven, und das in rauen Mengen. Und sie hören den Ruf von Rotbauchunken – eine ebenfalls gefährdete Art, von der in den zurückliegenden Jahren Zehntausende Jungtiere im Rahmen eines Schutzprojektes in teilweise eigens angelegten Teichen ausgesetzt worden waren. So konnte der Bestand in der Elbtalaue und in anderen Teilen Niedersachsen stabilisiert werden (EJZ berichtete).

 

Zeit gewinnen

 

Gleiches soll nun mit dem Moorfrosch passieren. Seit einigen Jahren schon beobachtet man dessen Vorkommen in der Elbtalaue genau, seit längerem ist bekannt, dass die Population zu erlöschen droht. Neben den Folgen des Klimawandels spielen dabei Experten zufolge auch Krankheiten sowie der sich immer weiter ausbreitende Waschbär eine Rolle, auf dessen Speiseplan auch Amphibien stehen. Einer genauen Bestandsaufnahme soll dann ein Projekt ähnlich jenem zur Rettung der Rotbauchunken-Population folgen. Entsprechende Planungen und Vorbereitungen laufen bereits, heißt es aus der Biosphärenreservatsverwaltung. Bis das Projekt anläuft, müsse man Zeit gewinnen. Etwa mit solchen Projekten wie jenem mit der Bernhard-Varenius-Schule.

 

EJZ vom 29.05.2024 - https://www.ejz.de

Sarah Goertz

 

Erfolgreiche Nachwuchsfilmer

 

Henrik Gausmann und Michel Strathusen aus der Klasse 7a

Henrik Gausmann und Michel Strathusen aus der Klasse 7a haben beim Filmwettbewerb „Heide-Wendland-Filmklappe“ jeweils einen 2. Preis erhalten. Im letzten Schuljahr haben sie im „WPK Film“ kurze Trickfilme erstellt und diese dann beim Wettbewerb eingereicht. Dann kam die tolle Nachricht: Beide Filme - “Der Glückstreffer“ von Henrik und „Der Mann und der Felsen“ von Michel- haben punktgleich den 2. Preis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Hitzacker, April 2024

Jugendliche handeln gegen die Klimakrise

 

Projektwoche für Klimaschutz an der Bernhard-Varenius-Schule Hitzacker

 

Dass junge Menschen nicht nur Forderungen an die Politik stellen, sondern auch selbst etwas unternehmen, belegte eindrucksvoll die Projektwoche des im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderten Vorhabens „Low-Emission-Schools in Norddeutschland“ an der Bernhard-Varenius-Schule Hitzacker.
Auf der Ergebnispräsentation am Freitag, den 5. April, stellten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus dem 9. Jahrgang ihre erarbeiteten Projektideen zu den Themen Energie, Ernährung, Mobilität und Ressourcenschutz vor, um ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten und Treibhausgasemissionen einzusparen.


Die Gäste, unter ihnen Schulleiterin Sabrina Lumpe, Klimaschutzmanagerin Meike Lünser vom Landkreis Lüchow-Dannenberg und Klassenlehrerin Luisa Franke, freuten sich über die zahlreichen präsentierten Projektideen für die Schule und die Region, bei denen sich die Jugendlichen auch Gedanken zur Umsetzbarkeit gemacht hatten.
Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Projektwoche leisteten am Mittwoch und Donnerstag, neben Meike Lünser, die stellvertretende Bürgermeisterin Julie Wiehler sowie Ruth Gruber und Dr. Thomas Lanz aus Hitzacker, indem sie die ersten Ideenentwürfe mit den Schülerinnen und Schülern diskutierten. Im Verlauf der Woche wurden die Schülerinnen und Schüler durch Projektleiter Dr. Oliver Winzer vom Institut für Vernetztes Denken Bredeneek betreut.
Die Bandbreite der erarbeiteten Projektideen ist groß: Anzeigen des Energieverbrauches der Schule mit einer Energiesparampel; Festlegen und Überprüfen von Einsparzielen für elektrischen Strom und Heizenergie sowie Veranstalten eines Schulfestes, wenn die Ziele erreicht wurden; Erweitern des bestehenden Schulgartens mit Obstbäumen sowie einem Gewächshaus, um mehr regionales Obst und Gemüse für die Schule anzubauen; Recycling von alten Fahrrädern, um die Fahrradmobilität zu unterstützen; Ausweiten der Mülltrennung auf alle Bereiche der Schule; Aufstellen eines zentralen Sammelbehälters für Pfandflaschen sowie Verringern des Plastikmülls durch Einführen von Brotdosen mit Schullogo ab der fünften Klasse. Als nächstes ist geplant, mit Unterstützung der Schule und Eltern sowie Regionalvertreterinnen und -vertretern, mit der Ideenumsetzung zu beginnen.


Das Vorhaben „Low-Emission-Schools in Norddeutschland“ umfasst 240 Projektwochen an weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen und wird in Kooperation durch das gemeinnützige Institut für Vernetztes Denken Bredeneek sowie die Universitäten Kiel und Hannover durchgeführt. Hauptziel des Projektes ist die Einsparung von Treibhausgasemissionen. Interessierte Schulen dürfen sich gerne bewerben.

 

Hitzacker, April 2024

 

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Schulleiterin Sabrina Lumpe

 

Bauernstraße 4

29456 Hitzacker/Elbe

Telefon: 05862 64 44

E-Mail: info@bernhard-varenius-schule.de

 

In Kooperation mit der

 

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